unsere Geschichte

Wenn immer möglich organisiert Kusi ein Fahrsicherheitstraining damit wir uns auf die Saison optimal vorbereiten können. So auch am 22. Mai diesen Jahres. Nach dem Lockdown Ende 2020 bis ins Frühjahr 2021 konnte dieses denn auch stattfinden. Dass die Verpflegung aufgrund der geschlossenen Restaurants mit Take-away gelöst werden musste, nimmt eine coole Truppe wie wir mit Gelassenheit. Wir hatten insofern Glück mit dem Wetter, dass es nach einigen Regentagen aufgeklart hatte. Mit der Bise und der Kälte konnten wir irgendwie umgehen, haben wir doch Erfahrung darin die Zähne zusammenzubeissen, so ganz nach dem Motto Augen zu und durch. Schlussendlich bereitet so ein Fahrsicherheitstraining, insbesondere in einer Gruppe von Harley-Fahrern, Spass beim 8ti-Fahren, Vollbremsen, Balancieren auf Rollbrettern, Schräglagen- und Kurventraining und fördert längst Vergessenes wieder zu Tage. Nach der langen Dauer des Lockdowns fand am 2. April die alljährliche Eiertütschete statt. Die vom Bund angeordneten Restriktionen für private Treffen hatten das Vereinsleben über Monate lahmgelegt und ins Koma fallen lassen. So war die Freude über das Wiedersehen nach den schier endlosen Wintermonaten bei den 12 Eiertütschenden umso grösser und herzlicher. Wir trafen uns wie gewohnt beim Chocolatier Aeschbach in Root auf dem Parkplatz. Das Wetter und die Sonne lockten nach erfolgreichem "Köpfen" der Eier auf die Harley zu steigen und eine kleine Tour über Stock und Stein Richtung Horben zu unternehmen und sich die stückweise wiedererhaltene Freiheit um die Nase wehen zu lassen. Dank Take-away kam auch die Verköstigung nicht zu kurz. Der Tag der Arbeit fiel in diesem Jahr vollkommen ins Wasser. Der Drang nach Normalität nach so langer Abstinenz kam wohl bei jedem mehr oder weniger zum Vorschein. So nutzten wir das prächtige Wetter eine Woche später für eine spontane Tour durchs Luzerner Hinterland und durch einen Teil des Surentals. Prächtige, satte und tiefgelbe Rapsfelder, saftige grüne Wiesen, Apfel- und Birnenbäume in voller Blütenpracht liessen das Biker-Herz aufgehen, was einfach nur gut tat. Die morgendlichen doch sehr frischen Temperaturen von knapp 13 Grad Celsius bereiteten uns gedanklich bereits an die bevorstehende Auffahrts-Tour vor. Genau so kühl wie die letzte Ausfahrt hat vorausahnen lassen, begann denn auch die Auffahrtstour am 13. Mai tatsächlich. Die Gespräche vor der Abfahrt drehten sich um den gemeldeten Schneefall auf dem Jaunpass. Hoffentlich nicht, war der Gedanke des einen oder anderen. Die Wetterprognosen sahen auf den sage und schreibe insgesamt 30 konsultieren Wetter-App’s nicht wirklich rosig für dieses lange Auffahrtswochenende aus. Aber wie das halt so ist, da gehen wir da durch und machen das Beste daraus. Zurückziehen ist keine Option. Das ist ja das schöne an einem Verein, man ist nicht alleine und geteiltes Leid ist halbes Leid. Zuerst trocken und glücklicherweise mit schneefreien Strassen auf dem Jaunpass, kam es kurz vor der ersten Pause zu Regenschauer und machte ein zusätzliches Tenue notwendig. War die Bewegungsfreiheit mit 5 Kleiderschichten eh schon eingeschränkt, verstärkten Kaffee und Gipfeli dieses Gefühl zusätzlich. Manchmal gab es blaue Lücken am Himmel, doch der Tag hatte immer wieder etwas Nässe von oben und dann auch von unten bereit. Nach zwei kurvigen "Col's" kamen wir immerhin trocken hoch über dem Genfersee beim Hotel du Léman in Jongny an. Am Fusse des Lavaux, dem Weinbaugebiet das zum UNESCO Welterbe gehört, bietet das Hotel eine umwerfende Aussicht auf den Genfersee und die Alpen. Hier liess es sich für die nächsten drei Nächte durchaus aushalten. Nach dem Frischmachen trafen wir uns bei strahlendem Sonnenschein zum Apero im Garten der vier unteren Zimmer. Ein Geburtstagsständchen zum 50. und 60. Geburtstag von Lucija und Claudia durfte natürlich da nicht fehlen. Auch am nächsten Tag wurden die Wetter-App’s konsultiert und trotz prognostiziertem Regen liessen wir es uns nicht nehmen die unzähligen engen und weiten Kurven zu befahren und die Hügel in der herrlichen Genfersee Region zu erkunden. Es war ein guter Entscheid, den Wetter-App’s nicht zu grosses Vertrauen zu schenken. Am Ende des Tages blieb es bis auf die letzte halbe Stunde unseres Ausflugs trocken. Nach dem gemütlichen Abendessen im Hotel wurden die Anwärter Karina, Adi und Pascal mit der Aufnahme zum Member und mit der Übergabe des Patches überrascht und wir hiessen die drei herzlich willkommen bei uns im CCS. Dany hat sich mit mehreren Touren bereits als Roadcaptain bewährt, weshalb er den Patch des Roadcaptain’s erhalten hat. So gab es auch am zweiten Tag allen Grund zum Feiern. Zwei Unerschütterliche namens Kusi und Ritschi wollten tags darauf Kälte und leichten Schneefall auf sich nehmen um die von Ritschi vorbereitete Tour zu fahren. Die Begriffe „Museum“ und „Shopping“ motivierten schliesslich auch Ewi, Dany und Adi zum Aufbruch in Richtung Col de la Gueulaz auf 1970 m.ü.M. bei 1 Grad Celsius. Brrrrr.... Der Rest der Truppe verbrachte den Tag im Einklang mit sich selbst, besichtigte Kathedrale und Markt oder „shoppte“ sich durch den Tag. Schon bald ging diese dreitätige Tour wieder zu Ende und für den Heimweg am Tag darauf wurde die geplante Rückreisetour über den Gurnigelpass durch die Autobahnroute ersetzt. Gelernt haben wir in den letzten Tagen: Traue nie diesen Wetter-App’s. Die am 1. Mai ins Wasser gefallene Nollen-Tour holten wir dann am 29. Mai, eine Woche nach dem Fahrtraining, nach. Frisch trainiert für die vor uns liegende Saison tuckerten wir Richtung Nollen-Hügel im Kanton Thurgau. Überpünktlich traf man sich am vereinbarten Treffpunkt. Die erste Etappe führte ins Linthgebiet. Obwohl Dany rekognostiziert hat, überraschten einige Ampeln die Strecke. Auf dem Ricken angekommen war die Fernsicht leider eingeschränkt und es wehte eine unangenehme Brise. Diesbezüglich abgehärtet trotzen wir dem Wind und stärkten uns. Die mittlerweile aufgezogenen dunklen Wolken verzogen sich in eine andere Richtung. So hellte sich der Himmel immer mehr auf und bis wir auf dem Nollen waren, bot sich uns ein wunderbarer Ausblick in alle Richtungen. Was wäre ein Auflug ohne obligates Gruppenfoto? Angetrieben von First-Lady Jeanine vollführte die Bikertruppe einen Cancan im Zeitlupen-Tempo (wer nicht weiss was das ist, darf gerne googlen) und erfreuten die zahlreichen staunenden Nolle-Gäste. Über den Sitzberg, der einigen ganz schön steil vorkam, ging’s zum The Pirates in Hinwil für einen kleinen Halt. Von Meilen aus übersetzten wir mit der Fähre nach Horgen. Bei der Tschüssrunde in Hausen a. A. liessen wir die vergangenen Stunden Revue passieren und schauten auf einen gelungenen Tag zurück. Es vergingen dann doch fast zwei Monate bis zur nächsten Tour am 10. Juli ins Sertigtäli. 13 Mitglieder und 2 Anwärter mit insgesamt 8 E-Glide’s und 2 Street-Glide’s fanden sich dazu ein. Nach dem Bestaunen von Toschi’s neuem Bike und Verschönerungen an weiteren Bike’s galt es Grimsel, Furka, Hirzel, Kerenzerberg, Landwassertal, Oberalp, Prättigau, Schöllenen, Sertigtäli, Walensee, Wolfgangpass und Davos nicht nur zu bewältigen sondern auch zu geniessen. Die Fotos zeugen denn auch von unserer wunderschönen Schweizer Landschaft bei herrlichem Wetter. Sehenswertes, Belustigendes und Irritierendes, wie beispielsweise die überlangen Fingernägel einer Servicefachangestellten die mit viel Enthusiasmus versuchte Münzgeld herauszugeben, Porschefahrer die Harley’s für „Senkrechtstarter“ halten und sie einfach komplett zuparken oder das für den Organisator Dany komplizierte Anmeldeverfahren im Hotel Römerturm auf dem Kerenzerberg. Nach der letzten Tour folgten die Sommerferien, weshalb es mehr als einen Monat dauerte bis sich eine Gruppe aus 8 Membern und 1 Gast-Sozia am 21. August zu einer spontanen Pässe-Fahrt einfanden. Lediglich die Route Susten-Grimsel-Nufenen-Gotthard-Klausen war festgelegt, alles andere sollte eben spontan erfolgen. Da es ein Samstag und wunderschönes Wetter war, hatten noch viele andere Ausflügler dieselbe Idee und sorgten auf der Fahrt zur Sustenpasshöhe eher für eine Prozession als für eine Töfftour. In der Folge trafen wir auf überfüllte Restaurants und Gartenterrassen und das Hungergefühl machte sich allmählich breit. Alles halb so schlimm, wussten wir doch um die Spontaneität dieser Ausfahrt und wurden wir mit der herrlichen Aussicht belohnt. Dass es jedoch immer wieder Autofahrer wie der Urner in seinem BMW gibt, die weder Verständnis für Verkehrsaufkommen noch Toleranz und Anstand walten lassen und andere Verkehrsteilnehmer durch Bedrängen in Gefahr bringen, ist einfach unverständlich. Dass er dabei fotografiert wurde hat ihn offenbar nicht beeindruckt. Zum Glück erfahren wir solche Situationen nicht allzu oft. Das Wetter machte der geplanten Tour von Toschi einen Strich durch die Rechnung und musste er in der Folge absagen. Dany entschied sich kurz danach und sehr kurzfristig für eine Ausfahrt ins Appenzeller-Land. Zwei Interessenten, Corinne und Marc, nahmen an der Tour teil und begleiteten die 5 eingefundenen Teilnehmer. Nach kurzer Einführung in die Regeln und Besonderheiten eines Konvoi’s ging’s in Richtung Toggenburg. Schon bald zeigte sich, dass im Appenzeller-Land der Alpabzug stattfand. Nicht zum ersten Mal fuhren wir im Kuhschritt-Tempo und im Kuhfladen-Slalom hinter einem „Kuh-Konvoi“. Sehen wir das Positive daran, es ist ein Spektakel, das die „Flachländer“ unter uns sonst nicht allzu oft zu sehen bekommen und die Landschaft zieht dann auch nicht so schnell an uns vorbei. In Verbindung mit dem allmonatlichen CCS-Höck, dieses Mal im Bacco in Arth, organisierte Toschi für drei weitere Mitglieder und einen Gastfahrer eine kleine, geschmeidige Ausfahrt über den Brünig, Meiringen und den Sustenpass, entlang dem Vierwaldstättersee über Küssnacht am Rigi zu einem lustigen und unterhaltsamen Abend bei Pasta und Pizza und Sonnenuntergang. Der Herbst hatte bereits Einzug gehalten, es wurde vom Wetter-Propheten ein „goldener Herbst“ vorausgesagt, was dann zur Abwechslung auch tatsächlich eingetroffen ist. Erneut hatte Dany eine Tour geplant, dieses Mal mit Mini-Golf. Verlockend war das allemal, einzig die knackigen Temperaturen von 4 Grad gegen Mittag und die mittlerweile eingeführte 3G-Regel hielten wohl viele am 23. Oktober davon ab daran teilzunehmen. Bei so tiefen Temperaturen und immer wieder Maskenpflicht das Jahr hindurch ist es nicht verwunderlich, dass sich Dany eine Erkältung zugezogen hat und deshalb Kusi um Vertretung anfragte. Unterstützung untereinander ist Ehrensache und Kusi sprang hilfsbereit und ohne zu Zögern ein und bereitete sich für die geplante eineinhalb stündige Fahrt vor. Daniela empfing die kleine Gruppe von drei Mitgliedern, zwei Anwärtern und einer Interessentin im Restaurant Hämiker-Berg zum Kopf-an Kopf Minigolf-Turnier zwischen Ladies und Men, welches das Men’s Team am Ende für sich entscheiden sollte. In schnellen Schritten ging es nun dem Ende des Jahres entgegen. Den Saisonabschlussbrunch haben wir etwas nach hinten verschoben und fand am 7. November statt. Obwohl das Wetter prächtigen Sonnenschein bereit hielt, lagen die Temperaturen im frostigen Bereich und machte eine Anfahrt mit der Harley unmöglich. Da kam der von Sonne und Licht durchflutete Wintergarten der Mangerie in Egolzwil gerade richtig. Trotz 3G-Regel fanden sich 20 Personen, darunter 2 Ungeimpfte, zum reichhaltigen Schlemmerbuffet ein. Wir genossen es einfach, mal wieder in einer grossen Runde zusammensitzen zu können, Benzin- und andere Gespräche führen und miteinander scherzen und lachen zu können. Die Sonne heizte den Wintergarten regelrecht auf und lockte zum Abkühlen zwischendurch ins Freie. Dennoch blieben wir länger als die Mangerie eigentlich geöffnet war, sitzen, und lösten uns erst um 14.00 Uhr auf. Nach dem Wildessen Mitte November stand der traditionelle Weihnachts-Fondue-Plausch auf dem Programm. Weil die Generalversammlung des letzten Jahres den Pandemie-Massnahmen zum Opfer fiel, entschied der Vorstand, als Ausgleich für das ebenfalls ausgefallenen GV-Essen, den diesjährigen Fondue-Plausch auf Kosten des Chapters durchzuführen. Noch immer galt die 3G-Regel und es wurde wiederum gar ein allenfalls kurz bevorstehender Lockdown öffentlich diskutiert. Weihnachtsmäkte wurden schweizweit unter eine 2G Regel gestellt oder gar abgesagt. Die Lage spitzte sich erneut zu. Doch wir hatten Glück, nicht nur der Weihnachtsmarkt am Franziskanerplatz in Luzern wurden keinen 2 oder 3G-Regeln unterstellt, das Zunfthausrestaurant zur Pfistern unter der Egg in Luzern durfte die Gäste im weihnachtlich wunderschönen Winterwald ohne ein Zertifikat bewirten. So kam es, dass sich schlussendlich die Rekordzahl von 26 Personen zum traditionellen Weihnachts-Fondue-Plausch eingefunden haben. Mit Glühwein am Weihnachtsmarkt sogen wir die erste weihnachtliche Stimmung dieses Abends auf. Während des Spaziergangs zum Restaurant bestaunten wir die festliche Beleuchtung die sich in der Reuss spiegelte und tauchten anschliessend in den opulent geschmückten Winterwald ein. Glüh-Gin war der Renner der Apero-Getränke und wärmte von innen, während auch dieses Jahr Chriesistei-Säckli, Decken und Felle für weitere Wärme sorgte. Der Abend war so schön, angeregt und lustig, dass die Zeit im Flug verging und wir sanft zum Gehen aufgefordert wurden. Wer ein Zertifikat hatte und noch nicht zu sehr kalt bekommen hatte, entschied sich zu einem zu einem geselligen Ausklang des vorweihnächtlichen Anlasses auf einen Abschluss-Glühwein an Rudolph’s Weihnachtsmarkt.

Anfang Februar 2020 kam zu uns in die Schweiz, was zuvor weit weg in China bekannt wurde: Das Coronavirus. Am 16. März 2020 wurde der Notstand in der Schweiz ausgerufen, Veranstaltungen verboten, Geschäfte und Lokale mussten schliessen. Freuten wir uns an der letzten GV noch auf eine coole Saison 2020, durften wir uns ab März nicht mal mehr treffen. Unser Chapter lebt vom persönlichen Kontakt und den gemeinsamen Ausfahrten und auch von Reisen im In- und Ausland. Und jetzt plötzlich der Stillstand. Es begann eine Odyssee, die noch lange andauern durfte.

Unseren Höck vom 4. April 2020 erkoren wir denn auch zum Corona-Stammtisch. Jeder prostete alleine oder zu zweit von zu Hause aus den anderen zu. Eiertütschete zu Ostern, häufig war dieser Event mit graupeligem Wetter begleitet. Da wäre mal bestes Wetter für eine Ausfahrt nach dem Eier tütsche gewesen, doch Corona beschäftigte und belastete uns nach wie vor. Der Shitstorm gegen Motorradfahrer war enorm und wurde in den Medien hochgepuscht, so dass sich nur wenige auf die Strasse wagten um so Anfeindungen aus dem Weggingen.

Ronnie und Linda trugen sich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, nach Schweden auszuwandern. Mit Vollgas, gut vorbereitet und trotz Pandemie mit der notwendigen Portion Mut und Zuversicht wurde die Auswanderung mit allem Drum und Dran in die Wege geleitet und organisiert.

Die geplante Abschiedsfeier vom CCS fiel dann leider, wie vieles andere auch, dem Corona-Virus zum Opfer. An einem Freitag, drei Wochen später, war immerhin eine Abschiedstour möglich. Leider konnten nicht alle mit dabei sein, doch alle CCSler wünschten den Beiden viel Glück und Erfolg für ihre Zukunft im fernen Schweden. Mit Sicherheit werden die einen oder anderen die zwei in Schweden besuchen.

Nach all den mehr als eingeschränkten und abstinenten Monaten während des Lockdowns erforderte es Courage und Zuversicht, sich für eine Ausfahrt zu entschieden. An der Auffahrtstour vom 21. - 23. Mai ins Engandin nahmen 8 Harley's mit Besatzung teil. Sonnige Tage, etwas Schnee auf dem Albula-Pass, Kurven, wunderschöne Landschaft, überzeugende Schutzkonzepte in Beizen und im Hotel machten diese drei Tage zum Genuss und vermittelten erstmals wieder einen Hauch von Freiheit.

Am 30. Mai war es eine Augenweide, so viele vom Chapter am Treffpunkt zur Zürich Oberlandtour zu sehen. Neben 2 Gästen waren noch 16 Member und Interessenten anwesend. Alle waren etwas unsicher, wusste man nicht recht wie man wen begrüssen durfte. Langsam stellte sich das Vereinsleben mit seinen Ausfahrten und der doch so wichtigen Geselligkeit wieder ein.

Nach langer, langer Zeit durften wir am 6. Juni dann endlich mal wieder einen Höck durchführen. Da dieser Tag ein Samstag war, konnte gleich auch eine Ausfahrt geplant und durchgeführt werden. Spontan hat Ritschi eine Pässe-Tour aus dem Ärmel geschüttelt und sich als RC zur Verfügung gestellt. Doch es kam wie es eigentlich nie, nie, nie kommen sollte. Aufgrund kalten und unsicheren Wetters wurde die Tour zur Einmann-Tour. So kam es, dass Ritschi alleine, frühmorgens um acht Uhr, via Grimsel-Nufenen, Gotthard-Furka, zur „Alpen-Safari“ aufbrach und als einziger in den Genuss kam, hautnah Füchsen, Munngä (was ist das?) und einem Steinbock zu begegnen.

Eigentlich war für den 13. Juni eine Tour über den Sustenpass zur Schaukäserei geplant zu machen. Leider war dies infolge Corona und Passöffnung nicht wie ursprünglich vorbereitet möglich. Doch die grandiosen Aussichten liessen das Herz aufgehen und Heimatstolz aufkommen. Am tiefblauen Engstlensee, den Kühen auf den sattgrünen Weiden und der imposanten Bergwelt konnte man sich fast nicht sattsehen.

Wenn immer möglich, tun wir Gutes wie am 28. Juni mit der Sonntagstour zum Blutspenden auf dem Glaubenberg. Kirschbäume blühten entlang der Strecken bis ins Entlebuch bis zu dem rege mit Sonntagsfahrern besuchten Glaubenberg. Nach erfolgter Blutspende von zwei Mitgliedern, sorgten einzig die dunklen Wolken und das vorausgesagte Regenwetter zum schnellen Aufbruch Richtung nach Hause.

Der Stammtisch fiel auch im Juli auf einen Samstag, den 4. Juli. Die Beaver Creek Ranch in Rothenthurm war schon lange reserviert und so drängte sich bei dem fantastischen Wetter zuvor eine Tour über den Klausen auf. Diese eintätige Tour hatte es an Highlight so richtig in sich. Eine Kuh auf dem Klausen mitten auf der Strasse, die sich durch nichts und niemanden undschon gar nicht durch eine knatternde Harley-Truppe stören lassen und nicht zur Seite weichen wollte, Pascals Aufnahme zum Anwärter, kühlende von Ritschi zum bevorstehenden Geburtstag gespendete Getränke, eine Gratis Runde spendiert von Pascal zu seiner überraschenden Aufnahme als Anwärter und eine Besichtigung der Ranch und Western-Stadt, was durch das feine Essen abgerundet wurde.

Die dreitätige Ötzi-Tour vom 10. bis 12. Juli begann bei brütender Hitze am Freitag. Die Werkstatt in Rankweil, so etwas wie ein Massenverpflegungsposten der auf Harley macht und coole Riders anlockt, hielt typisch amerikanisches Essen mit Fritts und Hamburger für uns bereit. Dunkle Wolken veranlassten nach dem Essen zum Aufbruch. Beni führte über malerische vorarlbergische Dörfer mit frohlockenden Kurven immer näher zum Tagesziel. Das gemütliche Hotel Walliserstube in Damüls erreichten wir dann auch gerade noch trocken. Leider fiel Kusi's für den nächsten Tag freudig erwartete Tour über die Silvretta Hochstrasse zum Hahnenjochpass kräftigem Regen zum Opfer. So begab sich ein Teil von Tatendrang Getriebene mit dem Sessellift auf die eher neblige Uga-Alp, wo sie nach einem Foto mit Regenschirm die rettende Alphütte betraten um sich aufzuwärmen und mit Spätzle zu verköstigen. So nahte schon bald der strahlende Sonntag mit einer tollen Rückfahrt über Götzis nach Altstädten SG und über den Ruppen in Richtung Meilen, wo die Fähre die schon etwas müde Gruppe zur Überfahrt erwartete.

Am 18. Juli 2020 führte die Val de Travers Tour zum Naturspektakel Creux du Van an der Grenze der Kantone Neuenburg und Waadt, eine natürliche Felsenarena gewaltigen Ausmasses. 160 Meter hohe, senkrechte Felswände umschliessen einen vier Kilometer langen und über einen Kilometer breiten Talkessel. 23 Personen auf 17 Motorrädern rollten eine Woche später am 25. Juli bei der Ämmitaltour durchs schöne Emmental und die Berner Bergwelt. Karina wurde kurz vor dem Verspeisen von Riesen-Merengue als Anwärterin im CCS willkommen geheissen.

 

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Am 1. August organisierten wir den 2. INDI-Anlass. Eine Sternenfahrt führte zum Brunch auf den Bauernhof von Susanne Scherer und Familie, gefolgt von einem gemütlichen Frühstück mit vielen interessanten Gesprächen und einer Ausfahrt quer durchs Luzerner Hinterland. Was trocken in Niederwil bei Cham begann, endete für den einen oder anderen nass, entweder verschwitzt oder begossen aus den Himmelsschleusen. Das Gruppenfoto zeugt von einer regen Teilnahme und zufriedenen Gesichtern.

 

Dann kam der Ladiesride welcher nach Brig führte. Tja, aus Sicht einer Lady darf ich sicher schreiben, dass dies immer eine ganz andere Geschichte ist als die Ausfahrten mit unseren "Männern". Wir waren dieses Mal eine reine CCS-Gruppe von 5 Ladies. Da ereignen sich halt einfach die lustigsten Dinge die wir nur ohne unser Männer erleben können: parkieren an einem Steilhang, den wir nur mit vereinter Kraft wieder verlassen können, Strassenkarten studieren anstelle von Navi's konsultieren, usw.

 

Während die Ladies 2 Tage unterwegs waren, mussten unser Männer natürlich einen Tag obendrauf legen und vom 14. bis 16. August ins Ferne Austria fahren. Ohne Ladies wird vermutlich ein etwas zügigeres Tempo durchgezogen. Dem Bericht nach zu urteilen war es nicht nur eine etwas durchnässte sondern auch eine überraschungsvolle Tour. So kam es zu nicht weniger als 4 Überraschungen.

Überraschend unschön erwies sich am 5. September der gefürchtete Ächerlipass auf der Tour zum Stammtisch in der Glasi Hergiswil. Wenn Kusi meint so schnell fahre er diesen nicht mehr, weil er halt einfach nicht wirklich fahrtüchtig hergestellt ist, dann bedeutet das schon etwas.

 

Lediglich eine kleine Gruppe aus fünf Harley's fand sich am 12. September zur Nordwesttour ein. Wunderschönes Wetter, grüne Wiesen, kleine Dörfer, viele Kurven und fast leere Strassen prägten diese nicht ganz anspruchslose Ausfahrt in den schönen Aargau, das Baselland und den Kanton Solothurn.

Dany versuchte den Herbst mit Ausfahrten zu verlängern, doch das nasse und trübe Wetter läutete am 10. Oktober bereits das Winterprogramm ein. So fanden sich sieben Personen zum Alternativprogramm Bowling in Root ein. Nicht zum ersten Mal stellte sich so ein Bowling-Nachmittag als ein nicht nur sportliches sondern auch lustiges Unterfangen heraus, das den Kampfesgeist weckt und gerne wiederholt werden darf. Und ehrlich, für einmal sind die Kalorien wirklich verbrannt und ein feines Essen verdient.

Wettertechnisch betrachtet durften wir alle ein super schönes Jahr erleben. Noch während ich diesen Bericht verfasse geniessen wir fast tagtäglich einen glutroten Sonnenuntergang um den anderen, häufig den ganzen Tag Sonne pur und über 20 Grad Celsius die uns auch Mitte Oktober nach wie vor zu Ausfahrten, einzeln oder in Gruppen, animieren. Irgendwie will sich der Sommer einfach nicht ganz verabschieden. Verabschieden mussten wir dafür in diesem Jahr ein Gründungsmitglied das auch im Vorstand war. Somit verbleiben noch neun Gründungsmitglieder von den dannzumal "First 18". An dieser Stelle möchten wir uns im Namen des Vorstands aber auch des gesamten Chapter's bei Richi ganz herzlich für sein Engagement und seine Freundschaft bedanken. Wir verlieren mit ihm einen Kollegen im Vorstand der mit Weitsicht und Kompetenz einen grossen Beitrag geleistet hat. Wir haben jedoch Verständnis für seinen Entscheid und wünschen ihm alles Gute.

 

Neuigkeiten gab es ausserdem erneut betreffend dem Tragen unserer Patches. Nachdem im Jahr 2017 der Rechtsstreit beigelegt und das Logo durch Austausch des Adlers mit dem Totenkopf angepasst wurde, traf der INDI Chapter an seiner 3. Hauptversammlung vom 12. Januar 2019 den Entscheid, neu die Primary Funktionen (Vertretung im Vorstand als President, Vice President, Secretary, Treasurer und Head Road Captain), gemäss Anordnung in der MC-Scene, auf der linken Seite oberhalb des Brustpatches zu tragen. Secondary Funktionen werden auf der rechten Seite auf Brusthöhe getragen.

 

Der Saison-Abschluss-Brunch fand am 21. Oktober 2018 im Go West in Aarau statt. Auch letztes Jahr blieb uns der Sommer bis ziemlich genau Mitte Oktober erhalten und der Herbst hielt mit Nebel und kühlen Temperaturen exakt an unserem Saison-Abschluss-Brunch Einzug. Trotzdem kamen fast alle mit ihren Harley's und bis beinahe auf die Knochen durchgefroren zum Go West angebraust. Kuschlige Ambiente, warme Getränke und ein reichhaltiges Brunch-Buffet wärmten innert Kürze auf, so dass eine anschliessende Tour bis zum Seehotel Sonne in Eich allseits begrüsst wurde. Für längere Zeit allerdings dürfte es mit Verköstigen und Wärmen im Go West nun aber leider vorbei sein, denn es ist am 30. September 2019 in Flammen aufgegangen. Wie schade!

 

Das Winterprogramm startete auch in diesem Jahr mit der Metzgete und zwar am 17. November 2018. Dieses Mal haben sich 14 Metzgete-Liebhaber für einmal nicht im Restaurant Kaufmann in Alikon sondern im Restaurant Degen in Hünenberg zum Schlemmen eingefunden.

 

Die 6. Generalversammlung vom 24. November 2018 brachte nicht nur 3 neue Mitglieder in unseren Chapter sondern auch ein Chapter-Lied. Daniela, Dani und Roli durften anlässlich des Aufnahmeprozederes ein Lied komponieren bzw. texten und live mit musikalischer Begleitung von Roli und seiner Musikanlage zum Besten geben. Die Generalversammlung fand zum letzten Mal in der Jugi Steinhausen statt und bedeutete gleichzeitig ein Sesselrücken im Vorstand und in den Funktionen. So präsentierte unser Treasurer Richi infolge Austritt aus dem Chapter ein letztes Mal die Jahresrechnung, Hanni berichtete als Revisorin die Jahresrechnung ein letztes Mal und Kurt gab den Communication Officer mangels Notwendigkeit ab. An dieser Stelle danken wir allen für Ihren Einsatz in ihren Funktionen. Corina übernahm die Funktion der Revisorin, Ronnie wurde für seine Verdienste zum Road Captain gekürt, Beni wurde als Treasurer und Kusi als Safety neu in den Vorstand gewählt. Mit der Aufnahme der drei Anwärter wuchs unser Chapter nach Austritt von Richi auf insgesamt 24 Mitglieder an. In der Warteschleife befindend beobachtete ein Anwärter wohl ganz gespannt, was ihn ein Jahr später erwarten könnte.

Unser traditioneller Fondue-Plausch im Winterwald unter der Egg in Luzern fiel auf den 6. Dezember 2018. Entgegen dem Vorjahr, als es eisig kalt war, führten 7 Grad Celsius im Plus, Glühwein, Wolldecken und heisse Chriesisteisäckli, zu rosig-glühenden Gesichtern und zu gefühlt mehr als nur wohlig warm. Die wunderschöne stimmungsvolle Dekoration und die vorweihnachtliche Stimmung fand ihre Krönung als Geiselchlöpfer und Trychler lautstark in der Altstadt einmarschierten und uns Samichlaus und Schmutzli auf unserem Verdauungsspaziergang persönlich begrüssten und gar für ein Selfie in die Kamera lächelten.

Flugs war Ende Jahr und Silvester stand vor der Tür. Wer nicht anderweitig mit Familien und Freunden zum Feiern verabredet war, entschied sich erneut zum Silvesterfeiern im Chapter. Beim Eisstockschiessen am zauberhaften Ice Magic wurden Talente unter Beweis gestellt bevor in der Aenderbergütte Bönigen die Pizzas vorbereitet und die Pizza-Öfen in Gang gesetzt wurden. Musik, Tanz, Workshop in Line Dance und Schrottwichteln liessen die Zeit bis zum Korkenknallen um Mitternacht und zum Prosit ins Neue Jahr im Flug vergehen.

Unter dem Motto "Freez your butt off" wollten wir am 23. März 2019 den Fahrentzug mit Go-Kart fahren in Roggwil etwas lindern. Der Winter verzog sich so früh wie er spät Einzug gehalten hatte und brachte an diesem Tag frühlingshafte Temperaturen hervor. Das Motto als völlig unpassend empfindend wandelten wir dieses kurzerhand in "Spring Drift & brake dancing" um. Adrenalin und Ehrgeiz spornten zu Höchstleistungen an. Solche Energieschübe leeren nicht nur die Tanks sondern auch die körperlichen Depots, wobei das Steakhouse in Langenthal mindestens bei letzterem Abhilfe verschaffen konnte.

Der Tag der Arbeit am 1. Mai 2019 wartete mit Sonnenschein aber auch für die Meisten mit Arbeiten auf, weshalb sich nur wenige für eine Tour erst entlang dem Zuger See dann hoch zur Ibergeregg, zum Etzel und zur Sattelegg und schliesslich zum Ziel dem Gottschalkenberg freimachen konnten.

Nach wie vor steht Sicherheit für uns im Vordergrund und ist uns sehr wichtig. So fand das jährliche Fahrsicherheitstraining am 18. Mai 2019 im Driving Center Schweiz AG in Härkingen statt. Manövrieren, Blick- und Kurventechnik sowie Bremsen auf gerader Strecke  und in Kurven inklusive Videoanalyse konnten wir fleissig üben und vermittelte uns schliesslich zum Saisonstart ein sicheres Gefühl und vertiefte Fahrkompetenz. Einer intensiven Fahrsaison mit zahlreichen geplanten und spontanen Ausfahrten konnten wir somit mit einem gut gefüllten Rucksack an verinnerlichten Tipps und Wissen entgegenfiebern.

Am 26. Mai 2019 meldete sich ein Streifen Winter zurück und liess die Temperaturen lediglich auf 15 Grad ansteigen. Das tat der Chügelipastli-Tour keinen Abbruch und führte entlang dem Zuger- und Vierwaldstättersee nach Moorschach für eben die Chügelipastetli.

Kaum verdaut kam der Frühling zurück und damit der Start der Auffahrtstour am 30. Mai 2019. Dieses Mal zog es uns nach Füssen im Ostallgäu, so dass die Auffahrtstour in diesem Jahr keine sprachlichen Verwirrungen zur Folge hatte. Es folgten 4 Tage lang angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein in einem gemütlichen Hotel mit ironisch-witzigen Kellner am Forggensee inklusive Wellness und Spa. Eine wunderschöne Gegend zum Fahren und erkunden diverser Sehenswürdigkeiten: Türkisblauer Plansee, das Ettal, Besichtigung vom Schloss Linderhof des Königs Ludwig II von Bayern, Schloss Neuschwanstein, das Namlos Tal, Ober- und Unterammergau, der Baumkronenweg im Walderlebniszentrum (natürlich ohne Harley), nicht zu vergessen das beschauliche Örtchen Füssen das zum Eisessen in einem der vielen Strassenkaffees in der Sonne lockte.

Der Stammtisch am 8. Juni 2019 mutierte zur Ausfahrt bei schönstem Sonnenschein Richtung Glaubenberg durchs Entlebuch Richtung Sörenberg und über den Glaubenbühlenpass. Überhitzte Bremsen und Blümlipflücken auf der Alp bildete der Auftakt angeregter Diskussionen während dem Stillen des grossen Hungers und bevor wir Dani ein Ständchen zu seinem Geburtstag zum Besten gaben.

Ein Road Captain mit Sozia allein beim Treffpunkt zum Appenzölle Biker-Tröffe, wenn auch äusserst selten bis eben praktisch fast nie, kann das halt mal vorkommen. Auch diese Situation lässt uns nicht aus dem Konzept bringen und die Tour durchführen, zumal Unterstützung eines weiteren Mitglieds etwas später nahte.

Schlag auf Schlag folgte eine intensive Ausfahrtenzeit und ein Anlass folgte dem anderen. So machte sich der Ladies Ride, auch unter dem Namen "Damenturnverein", am 16. Juni 2019 mit 6 Turnerinnen auf heissen Öfen auf zum Jaunpass und bescherte den daheimgebliebenen Herren sturmfreie Bude. Kaum haben die Damen "geturnt" kommt auch schon am 23. Juni 2019 die kalorienreiche Cremeschnitten-Tour.

Hoch zum Sustenpass und runter nach Innertkirchen führte die Hasliroute am 29. Juni 2019 und am 6. Juli 2019 zog die "oeuf, oeuf, que lac je Tour" 14 Harley's in den Kanton Fribourg. Ziel war die im Vorjahr an einem Tag gesichteten 12 Seen zu überbieten. Angesagt waren 19 Seen, doch welche und wie viele der folgenden Seen haben wir mit unseren Adleraugen tatsächlich gesehen? Sarner See, Lungerer See, Brienzersee, Burgseeli, Thunersee, Stauweiher, Amsoldinger See, Übeschisee, Dilisee, Geistsee, Gerzensee, Lac de la Gruyère, Lac de Seedorf, La Goillette, La Sonnaz, Schiffenensee, Murtensee, Wohlensee, Widi, Chli Moossee und Moossee. Motto des Tages war eindeutig Wasser, das wir nicht nur in Form von Seen sondern einem echten Sturmregen in Le Mouret sehen konnten. Ein Glück dass wir uns ausgerechnet zu Sturmbeginn beim Essen im Restaurant befanden.

Bereits bekannt der Creux du Van im Westen, wohin uns am 13. Juli 2019 die Val de Travers Tour führte. Wir fahren nicht nur Harley, haben eine Menge Spass und bilden uns in Sachen Sicherheit weiter, nein auch die Allgemeinbildung kommt nicht zu kurz: Der Creux du Van selber weist 1200 m Länge und  500 m Tiefe auf. Die Gesamtlänge der 160 m senkrecht abfallenden Felswänden misst zirka 4 km. Der Kessel liegt beim Mont Soliat auf 1200 bis 1450 m ü.M. und gehört zum Bundesinventar der unter Schutz gestellten "Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung".

Der Ticino Chapter lud am 20. Juli 2019 zu seinem 20th anniversary ein und verband dies mit den INDI DAYS. Selbstverständlich waren auch wir mit einer Delegation mit dabei.

Schon tags darauf erforschten wir an der Feentour nicht nur eine wunderschöne Landschaft und die Pyramidenfelsen bei d'Euseigne sondern auch Höhlen mit der einen oder anderen Fee am Felsen. Als Ersatz für die Organisation des INDI-Brunches und den Patriot Ride am 1. August 2019 gesucht wurde, waren wir sogleich zur Stelle und unter dem Motto "geht nicht, gibt’s bei uns nicht" erklärten wir uns sofort bereit die Organisation zu übernehmen. Routiniert und dadurch schnell wurden Lokation bestimmt, die Tour ausgearbeitet und liefen weitere Vorbereitungen innert Kürze auf Hochtouren. Schliesslich durften 97 INDI's mit Gästen aus unserer Sicht einen gelungenen und schönen Event erleben und geniessen.

Am 15. August 2019 versammelte sich das männliche Geschlecht zur Men on Wheels und begab sich ganze vier Tage lang auf eine Tour durch die Vogesen und den Südschwarzwald. Im Bergwerk "Segen Gottes" verwandelten sie sich in "gelbe Zwerge mit roten Hüten", fühlten sich in die Zeit vor rund 400 Jahren zurückversetzt und erfuhren viel über Silberschürfen.

Nach der Smörebröd Tour am 24. August 2019 stand am 30. August 2019 ein ganz besonderes Ereignis an: Die Hochzeit von Ewi und Kusi. Die beiden haben sich entschieden sich an einem Freitag an einer Ziviltrauung im engen Familienkreis das Ja-Wort zu geben. Ohne uns und unsere Harley's geht das natürlich nicht einfach so! Bei sommerlich heissen Temperaturen warteten wir im Konvoi im Schatten des Bahnhofs Zug auf ein geheim vereinbartes Zeichens über WhatsApp unseres eingeschleusten Maulwurfs. Um 11.35 fiel dann der Startschuss zum Losfahren in Richtung Zivilstandsamt. Röhrend und hupend fuhren wir mit insgesamt 13 Harley's auf den Vorplatz und bildeten einen Pfeil. Das Brautpaar war sichtlich überrascht und gerührt. Unter dem symbolischen Motto für "wir schaffen das", durften sie die Girlanden zwischen den Harley's durchschneiden und ab sofort als Ehepaar u.a. durchs Chapter-Leben schreiten.

Bereits am Tag darauf wurde zur Chäs & Anke Tour aufgerufen. Mit einigen verkehrstechnischen Herausforderungen und mehr als 30 Grad kämpfend parkte der Konvoi schliesslich vor dem Maison Tete de Moine und verköstigte sich mit Käse und Wurst bevor es zur Schlucht von Pichaux und auf den Pass Les Rangiers und den Col de la Croix weiterging. Die langersehnten Chapter-Ferien in Kroatien bescherten vom 6. bis 19. September 2019 Sonne, Strand, Meer, Pool, Chillen in Kombination mit Harley-Cruisen und Chillen.

Am 21. September 2019 feierte INDI seinen 10. Geburtstag. Organisator Soleure Road Chapter hatte zum Ziel 100 Bikes den Glaubenberg hinauf zu führen. Das Ziel wurde mit 101 Bikes und 141 angemeldeten Personen übertroffen. Bei Sonnenschein und ordentlich sommerlichen Temperaturen tuckerten wir erst dem Alpaufzug hinterher. Bauern und Viehtreiber zeigten bald Erbarmen mit der rollenden und röhrenden Masse und führten das Vieh auf eine Weide, so dass wir freie und Kuhmist-arme Bahn hatten. Nach einem feinen und gut organisierten Mittagessen sowie einem eindrücklichem Gruppenfoto, konnte sich jeder individuell auf die Rückfahrt begeben.

Am 28. September 2019 erfolgte dann vor dem Saison-Abschluss-Brunch die vorerst letzte Tour, die Northwest Tour durch den schönen Aargau.

Somit geht ein weiteres erfolgreiches, abwechslungsreiches und spannendes Jahr des Confederates Chapters zu Ende. Ein Höhepunkt folgte dem anderen und alle Touren sind und waren jeweils perfekt organisiert. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle, die tatkräftig und mit viel Herzblut im Chapter mitwirken und unterstützen. Insbesondere eine perfekte Tour-Organisation nimmt viel Zeit  in Anspruch, kostet Energie und Konzentration, bedeutet aber nicht zuletzt auch eine grosse Verantwortung. Wir alle schätzen die gute Planung und wissen uns jederzeit sicher aufgehoben. Jeder Einzelne trägt zur guten Stimmung und Harmonie und letztlich Kultur im Chapter bei. Freuen wir uns auf ein weiteres unfallfreies Chapter-Jahr mit tollen Ausfahrten im Kreise von guten Freunden.

Ride United

Auch dieses Jahr ist wie im Flug vergangen und schon durften wir unser 5-jähriges Bestehen feiern. Neben den gesellschaftlichen Anlässen und Ausfahrten darf an dieser Stelle erwähnt werden, dass natürlich auch Arbeit zu einem Chapter gehört. So tagte der Vorstand im Verlaufe dieses Jahres drei Mal.

Ein grosser Aufwand bedeutete nicht zuletzt die alte Webpage in eine neue Welt zu überführen und komplett neu zu gestalten. Man kann es durchaus als einen Meilenstein in unserer Geschichte bezeichnen. Diese grosse Aufgabe übernahm unser President und hat damit viel Zeit und Herzblut investiert, unseren Auftritt ab April 2018 ansehnlich und strukturiert zu präsentieren. Inzwischen finden sich dort 400 einzelne sowie 14 Blog-Seiten, 16 verschiedene Forumsbereiche mit 66 Themen und 276 Einträgen. Ausserdem schildern über 8'000 Fotos und jede Menge Tourenberichte unser Wirken, unsere Aktivitäten und bieten Einblick in unser "Chapter-Leben".

Ein weiterer Blick in die Statistik zeigt, dass von den anfänglich 18 Gründungsmitgliedern aktuell noch 10 übrig, bzw. im CCS verblieben sind. 3 Paare sowie 2 Einzelpersonen haben sich aus dem CCS aus verschiedenen Gründen zurückgezogen. Insgesamt sind während der letzten 5 Jahre 8 Austritte sowie 12 Eintritte zu verzeichnen, was zum derzeitigen Mitgliederbestand von 22 Personen geführt hat. Jeder Ein- aber auch Austritt verändert die Gruppendynamik und -bildung. Bisher haben wir es erfolgreich geschafft ein Chapter zu bleiben, bei dem die Stimmung unter allen positiv und harmonisch geblieben ist und jeder interessiert ist, dies auch für die kommenden hoffentlich mindestens 5 Jahre mitzutragen und daran zu arbeiten, dass es so bleibt. Dazu gehört Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit, aber auch Fairness, gegenseitige Achtung sowie Respekt. Die verbleibenden 10 Gründungsmitglieder wissen, wovon hier geschrieben ist. Schlussendlich ist es wie in jeder guten Ehe: Es gibt Hochs und Tiefs und jeder Einzelne muss seinen Beitrag zum guten Gelingen leisten.

Das Jahr 2018 hielt neben einigen besonderen Highlights einen prächtigen Sommer bereit, manchmal war es schon fast zu heiss um auf die Harley zu steigen. Neben den geplanten Ausfahrten unseres umfangreichen Jahresprogrammes, fanden nebst den monatlichen Stammtischen zusätzlich zahlreiche Spontanausfahrten statt.

Wie gewohnt beginnt dieser Jahresrückblick mit dem Saison-Abschluss-Brunch der am 22. Oktober 2017 mit einem Bikerbrunch im Restaurant Isebähnli in Trimbach SO stattfand. Das Wetter war zwar ganz in Ordnung, trocken und nicht allzu kalt, trotzdem brauste nur einer mit seiner neuerstandenen Harley an. Danach ging es in unser Winterprogramm und damit am 4. November 2017 an die Metzgete. Obwohl Blut- und Leberwürste, frische Leberli und der damit verbundene Geruch nicht jedermanns oder -fraus Geschmack ist, nehmen regelmässig eine stattliche Anzahl Member an diesem Anlass teil. Nicht zuletzt trägt das umfangreiche Salat-, Gemüse- und Desserbuffet dazu bei, dass sich auch in diesem Jahr 21 Personen im Restaurant Kaufmann in Alikon zur Metzgete einfanden. Mit der 5. Generalversammlung am 25. November 2017 nahmen wir zwei Mitglieder auf und wuchsen so auf insgesamt 22 Mitglieder an. Drei Anwärter standen da bereits in der Warteschleife um ein Jahr später ebenfalls in den CCS aufgenommen zu werden.

Am 9. Dezember 2017 stand der jährliche Fondue-Plausch im Winterwald unter der Egg im weihnachtlich geschmückten Luzern auf dem Programm. Die zweite Service-Zeit um 21 Uhr entpuppte sich als eisig kalt und liess trotz Chriesisteisäckli, Decken, Schnäppsli, Glühwein, dicken Jacken, Schals, Winterstiefeln und dem heissen Fondue den einen oder anderen frieren und einfach kein Sitzleder aufkommen. Das tat der lustigen Stimmung jedoch keinen Abbruch, waren wir ausserdem längst nicht die Lautesten beim Lachen an diesem Abend. Jedes Jahr kurz vor Silvester fragen wir uns gegenseitig, wer etwas plane. Immer wieder stellen wir fest, dass einige in den eigenen vier Wänden verbleiben und das alleine oder zu zweit. Und jedes Jahr sagen wir, ja wenn wir das gewusst hätten... So entschieden wir uns auch in diesem Jahr, Sylvester erneut gemeinsam zu feiern und zusammen in einer Waldhütte vom alten ins neue Jahr zu rutschen.

Schon standen wir im Jahr 2018 und damit ging es in schnellen Schritten auf unsere Party zum 5-jährigen Bestehen des CCS zu. Das flugs noch an der Generalversammlung im November zusammengestellte Festtagskomitee legte das Motto „Black and White“ fest und organisierte alles Notwendige dafür. So fanden sich am 24. Februar 2018 (Gründungstag des CCS: 23. Februar 2013) fast alle Mitglieder in Schwarz und/oder Weiss im Boggiodromo in Zug ein. Da staunten wir nicht schlecht. Einige waren kaum oder gar nicht zu erkennen, aufwendige Kostüme und Maskierungen bis hin zu weissen Kontaktlinsen waren zu sehen und liessen den Zeit- und Vorbereitungsauswand nur erahnen. Die Kostümprämierung erkor schliesslich das Siegerpaar und zeigte, dass nicht nur die alteingesessenen Luzerner Fasnächtler ein Faible und viel Fantasie für Verkleidung und Maskierungen besitzen. Kulinarische Köstlichkeiten, Live-Musik, Tanz, Spiele und eine ausgelassene, lockere Stimmung sowie eine Geburtstagstorte trugen zum gelungenen und gebührenden Feste bei.

Der Winter zog sich bereits langsam aber sicher zurück, so dass am 30. März 2018 etliche Hardcore-Fahrer mit der Harley bei kühlen Temperaturen zur Eiertütschete kamen und nach Frühstück und eben Eier „tütsche“ beim Chocolatier Aeschbacher in Root und einem Fotoshooting zu einem sonnigen Abstecher ins ACE Kaffee aufbrachen. Danach ging es volle Kraft voraus in die Saison-Eröffnungstour mit Roadcaptain Anwärter Ronnie, gefolgt von der jährlichen Sponsor-Tour zu Spaetig Motorsports AG am 15. April 2018. Die Spaetig-Tour bedeutet immer auch eine Wurst mit Getränk vom Sponsor offeriert, shoppen was man noch für die kommende Saison braucht und endet bei gutem Wetter mit einer Ausfahrt, die uns dieses Mal trotz eisigen Temperaturen erneut durchs Emmental führte. Manch einer war dankbar für Griff- und Sitzheitzung sowie Thermounterwäsche.

Zahlreich und fast immer vollständig versammelt sind wir, wenn es um das Thema Sicherheit geht. Auch dieses Jahr wurde ein Fahrsicherheitstraining organisiert und durchgeführt. Die Anfahrt in den Kanton Bern hielt am Brünig nicht nur einen Bus voll übereifriger Harley-begeisterter Asiaten bereit, die unbedingt in kurzen Hosen die buchstäblich heissen Oefen besteigen wollten, sondern stellte bereits einen Teil des Kurven- und Fahrtrainings dar, das auf Video aufgenommen wurde. Später sollte das Filmmaterial noch ausgewertet, analysiert und in der Gruppe besprochen werden.

Die folgenden Monate Mai und Juni waren betreffend Programm und Ausfahrten intensiv. Erst fanden die Spontanausfahrten zur Love Ride nach Dübendorf und die Spiritual Ausfahrt am Pfingstsonntag von Roadcaptain Anwärter Matteo statt und schon kam die 5-tägige Auffahrtstour ins Piemont in Sicht. Wie immer bis ins kleinste Detail perfekt organisiert, führte uns der President und Gattin nach Stresa, Italien. Ein Top-Hotel mit Top Roaf Terrasse und faszinierendem Blick auf See und die Borromäischen Inseln erwartete uns und lud während unseres Aufenthalts zum Chillen, Verweilen, Erholen, Schnattern, Sünnele und sich Treffen ein. Die Ausfahrten hielten enge Kurven, gespickt mit italienischer Strassenqualität (gleichbedeutend mit jeder Menge riesiger Schlaglöcher und Furchen) bereit, aber auch herrliche Blicke auf türkisfarbenes Wasser, Buchten und phantastische Villen. In einem abgelegenen und versteckten Oertchen überraschte uns eine kleine familiengeführte Osteria mit reichlich feiner Pasta genauso wie der sintflutartige Regen. Glücklicherweise waren alle mit Regenkombis ausgestattet und der Regen schwächte etwas ab, so dass wir uns an die Rückfahrt machen konnten. Rüdesheim stand für vier CCS-ler auch ausserhalb des Programms als nächstes an. Exakt 100 schwere röhrende Maschinen begeisterten die Anwohner am 26. Mai 2018 als die Parade vom Seeland-Ride durch die wunderschöne Landschaft von Kerzers bis ins Emmental zog. Ins Waadtland führte die nächste Tour dann auch schon am 2. Juni 2018, dicht gefolgt von einer Spontantour in Verbindung mit dem Stammtisch vom 9. Juni 2018. Das Appezöller Biker Tröffe vervollständigte den Juni 2018.

Nach der Ostschweiz Tour vom 1. Juli 2018 folgte dann eines der eingangs erwähnten Highlights. 105 Jahre Ritschi und Jeanine. Was für ein stolzes Alter! Die beiden luden den gesamten Chapter inklusive Anwärter und Interessierte zu sich nach Hause zu einem Grillfest ein. Erstens muss diese Anfahrt mit einer Ausfahrt, die über die Lüderenalp und den Beatenberg nach Interlaken führte, verbunden und zweitens soll dieser besondere Geburtstag entsprechend gewürdigt werden. Nach einem herzlichen und gut organisierten Empfang lud ein reichhaltiges Aperobuffet, ein umfangreiches Salatbuffet und soviel Fleisch wie wir niemals würden essen können, zum Schlemmen ein. Der Grillmeister gab alles und die beiden Geburtstagskinder haben keine Mühe und keinen Aufwand gescheut, uns alle so richtig zu verwöhnen. Natürlich fehlten auch die Desserts nicht. Eines kann man getrost sagen, in unserem Chapter mangelt es an Essen nie. Als Zeichen unseres Dankes wurden die beiden unter anderem mit einem „Föifliber“ und einem „Zwöifränkler“ speziell beringt.

Die Biker Days in Basel am 14. Juli 2018 lockten eine Vielzahl Mitglieder sowie drei Gäste an. Gefühlte 100 Ampeln und hohe Temperaturen strapazierten die Gemüter insbesondere durch Basel. Ganz anders als eine Woche später der Regen und die schlechten Wetterprognosen dem einen oder anderen die Emmental Tour zum Sumiswald Bikertreffen vermiesten. Umso happier waren wir sieben CCS`ler und die vier Gäste des Soleur Chapters, dass die uns dauernd begleitenden schwarzen Wolken keinen einzigen Regentropfen auf uns niederliessen und kurz vor Summiswald dann auch noch der Sonne Platz machten.

Am 10. August 2018 bekamen zehn Damen für drei Tage „sturmfreie Bude“ und Zeit sich genüsslich mit sich selbst zu beschäftigen. Men on Wheels führte zehn Herren ins Aostatal zur Göttin Diana. Na, das hörte sich doch vielversprechend für die Männer aber auch für die daheimgebliebenen Damen an. Einmal im Jahr lädt der Soleur Chapter zu Grill & Chill ein. Grosse Gastfreundschaft mit jeweils einem geplanten Ride Out zeichnen diesen Anlass aus und da sind wir natürlich immer mit von der Partie. So neigte sich der August langsam dem Ende entgegen und die grossen Chapter Ferien und damit ein weiteres Highlight stand an. Zehn Tage cruisten eine Vielzahl des Chapters nach und durch Oesterreich mitunter mit dem Besuch des Anlasses am Faakersee und natürlich Befahrung und Besichtigung der herrlichen Landschaft. Dass anfänglich das Wetter nicht so sehr wollte wie der Sommer uns eingestimmt und hat hoffen lassen, musste man hinnehmen, tat dem Unterfangen und insbesondere der guten Laune keinen Abbruch.

Rückblickend war es ein ereignisreiches Jahr mit vielen schönen und perfekt organisierten Ausfahrten und einem sensationellen Sommerwetter. Ein grosses Dankeschön geht an alle, die mithelfen, planen und organisieren, bedeutet doch jede Ausfahrt jedes Mal einen grossen Aufwand, verbunden mit viel investierter Zeit und einer grossen Verantwortung. Ebenfalls vielen Dank an jeden Einzelnen der zur guten Laune und Stimmung beiträgt und nicht zuletzt auch darauf achtet der Sicherheit genügend Augenmerk zu schenken, so dass wir alle heil und ganz jeweils wieder zu Hause ankommen und uns auf viele weitere gemeinsame Ausfahrten freuen können.

Das neue Jahr begann erst einmal im Februar mit dem Treberwurstessen und natürlich noch ohne Ausfahrt. Endlich ging die Saison dann los: Die SpaetigTour am 9. April 2017 stellte dann gleichzeitig die Saisonauftakt-Tour dar und führte 13 Harley’s bei schönstem Sonnenschein, stahlblauem Himmel und herrlichen Kurven durchs Emmental und, nach einem süssen Abstecher bei Kambly, nach Willisau ins Sport Rock Café.

Wie jedes Jahr sind wir auf Sicherheit bedacht und führten auch im 2017 das alljährliche Fahrsicherheitstraining durch. Dieses stellt für uns schon fast ein "Must" im positiven Sinne dar. Wie wir alle wissen, kann es nach dem «Winterschlaf» durchaus nützlich sein zu wissen, wie man die Kurven anfährt, richtig bremst, ausweichen lernt, und vieles mehr. Erstmals organisierten wir auch einen Erst-Hilfe-Kurs und haben unser Wissen in der ersten Hilfe aufgefrischt, aktualisiert und erweitert.So vielversprechend das Wetter unsere Saisonauftakt-Tour gestaltete, hielt des denn mehr oder weniger auch an. Der Seeland Ride am 20. Mai startete bei strahlendem Sonnenschein, aber kalten Temperaturen und war deshalb nur etwas für Hartgesottene. Doch immerhin fanden sich einige dazu ein und wurden mit einem tollen Anlass des Seeland Chapters fürs Durchhalten entschädigt.

Wenige Tage später traf sich fast der gesamte CCS und vier Gäste zur Gardasee Tour. Wir erlebten von Ritschi und Jeanine bis ins kleinste Detail geplante vier Tage mit sensationellen kurvigen Touren unter anderem auf einer der schönsten Strasse Europas, jede Menge Sonnenschein, genossen Ferienfeeling, liessen etliche italienische und verkehrstechnisch fragwürdige Kuriositäten auf den Strassen über uns ergehen, hatten aber auch einige kulinarische Höhepunkte zu verzeichnen, kosteten viel Gelati und hatten grossen Spass.

Schon bald rief Roadcaptain in Spe Ürsu zum Jura Ride auf. Nicht nur die Debüt-Fahrt sondern auch die reichhaltige Verpflegung blieb in Erinnerung.

Am 14. Juni fand die Magic Bike Week in Rüdesheim statt. Nahmen ein Jahr vorher 6 CCS-Member und 2 CCS Anwärter daran Teil und erweiterten den Nicht-Chapter-Anlass, von Dani angeführt, von ursprünglich 3 HD’s auf 11, so zählten wir dieses Jahr 13 Motorräder und 14 Personen. Eine ganze Menge, die sich da angehängt hatte.

Im August stand das Wochenende vom 5./6. August vollkommen im Zeichen der Ritterzeit. Der Austritt hoch zu Stahlross zu den Rittersleut verhiess nicht nur die guten Tischmanieren für einmal über Bord zu schmeissen, Tischgebet und Giftproben über sicher ergehen zu lassen. Nein, wurde doch der Knappe Toschilot zum adeligen Ritter, oder in unserer Zeit, zum Roadcaptain erhoben. Nach dem Grill & Chill beim Soleure Road Chapter, ein mit Bravour vorbereiteter Anlass inklusive sauberem Einweisen, Food and Drinks in der professionellen Küche mit Kuchen und Gebäck, knackigen Würsten und Steaks vom Grill und einem DJ der zur Stimmung beitrug, folgten am 26. August die Ladies Ride und gleichzeitig the Men on Wheels. Während unsere Ladies ihren Mann standen beim Befestigen der HD’s mit Hanfseilen für den Verlad von Kandersteg ins Wallis und im Kanton Tessin das Wochenende lang südliches Flair, dieses Mal halt ohne Rombo-Days, inhalierten, düste die Herren-Garde ins Tirol.

Am 6. September brachen 8 unserer Mitglieder auf zur bereits länger geplanten Tour nach Amerika. Ein Blog lud alle CCS-Mitglieder und Besucher der CCS-Homepage ein, ein wenig teilzuhaben am Cruisen durch den Wild West, an der Route 66 und den faszinierenden Farben, Felsformationen und Confederates Chapter Switzerland dem Dream of USA auf der Harley. Die letzte geplante Tour danach führte am 23. September ins Elsass.

Nach dem Besuch der 1. Geburtstagsparty der Northern Bears in Wiler bei Utzenstorf eröffnete Ritschi die Saison am 3. April 2016 bei Sonnenschein mit einer ersten Tour und sage und schreibe 11 blitzblank polierten Bikes und 14 Teilnehmer die es kaum erwarten konnten endlich wieder mit dem Chapter Motorrad zu fahren. An diesem Tag wurden die drei Interessenten Alexandra, Uschi und Sandro als Prospects erkoren und unser Chapter zählte 14 Member sowie 6 Anwärter.

Das schöne Wetter hielt an und so plante Kusi für den 10. April ganz spontan eine Luzerner Hinterlandtour. Leider zog sich die Sonne dann zurück und machte Regen Platz was in diesem Jahr die Spaetig Tour wettermässig ins Wasser fallen und uns auf 4 Rädern anreisen lies. Doch wer braucht schon schönes Wetter zum Shoppen? Nach ausgiebigem Anprobieren und Einkaufen (wie gewohnt:-)) stärkten wir uns mit Wurst und Brot um beim anschliessenden Bowling im Sport Rock Café so richtig durchzustarten und uns aktiv zu betätigen. Anfangs Mai stellten Rolf und Adi von den Black Wolves eine Überraschungstour zusammen. Und das war wirklich eine riesige Überraschung! 72 INDI Member von 7 Chapter mit 53 Motorrädern fanden den Weg in die Innerschweiz: Black Wolves, Black River, Calanda, Soleure, Dragons, Northern Bears und natürlich Confederates (mit 10 Members vertreten).

Pfingsten stand vor Tür und leider liess das Wetter zu wünschen übrig und es regnete immer wieder und das nicht nur wenig. Da half auch Hoffen und Beten nichts. Keiner der zahlreich Angemeldeten liess sich davon abbringen vom 14. - 16. Mai an der legendären Pfingsttour teilzunehmen. So fuhren wir im strömenden Regen und teilweise bei 2 Grad Lufttemperatur durch die Champagne-Ardenne, Vogesen und Bourgogne. Die wunderschöne Gegend nahmen wir zeitweise kaum wahr oder konnten sie lediglich erahnen, zu sehr waren die Visiere angelaufen und davon abgelenkt, wie sich das Regenwasser seine Bahnen unter den Kleidern den Körper hinab suchte. Wir sollten uns noch an den Regen gewöhnen in diesem Jahr…

An der 12 Seen-Tour lachte die Sonne endlich mal wieder und begleitete von Wasser zu Wasser oder eben von See zu See: Sarnersee-Soppensee-Mauensee-Sempachersee-Hallwilersee-Baldeggersee-Stille Reuss-Türlersee-Aegerisee-Lauerzersee-Zugersee-Vierwaldstättersee. Wasser war dann auch das Stichwort für die Fahrt zur INDI-Party des Ticino Chapters, wenn auch nicht in Form von Regen oder See, sondern bei den heissen Temperaturen von 35 - 40 Grad von Trinkwasser und Schweiss. Am 23. Juli 2016 fand die Biker-Party in Sumiswald statt. Mal wieder herrschte unbeständiges Wetter und die Anmeldungen zur Teilnahme dieses Ride Outs durchs Emmental erfolgte mehrheitlich unter der Bedingung "nur bei schönem Wetter". Obwohl alle dachten "nicht schon wieder" rangen wir uns durch trotz der schlechten Wettervorhersage teilzunehmen. Es begann kühl, verhangen und ungemütlich und entwickelte sich dann einmal mehr zu einer nassen Partie mit Regenschutz. Trotzdem hatten wir wie gewohnt Spass und erfreuten uns unserer Gesellschaft. Ebenfalls vom Regen durchzogen war dann Ende Juli die Ausfahrt wiederum ins Emmental, immerhin: Die kulinarischen Höhepunkte wie ein Besuch der Schaukäserei Affoltern, die Erdbeertörtli, Merengues im Kämmeriboden und Apéro und Grillade sowie das "süsse Krokodil" halfen über die Regentropfen genauso hinweg wie das Geniessen in Gesellschaft von Freunden.

Auch schon fast eine Tradition stellt der Patriot Ride bei den Dragons am 1. August dar. Am 13. August 2016 führte Roadcaptain-Anwärter Andi souverän und bravourös mit seiner Ostschweizer Tour durch 5 Kantone mit herrlich kurvigen Landschaften. Präsi's Alpaufzug fand an einem Sonntag, am 21. August 2016 statt und ging von Wilderswil aus ins Berner Oberland.

Anfangs September fanden die Ferien in Kärnten statt und dauerten 10 Tage. Da durften tägliche Ausfahrten durch das herrliche Gebiet mit unzähligen Kurven und beeindruckender Landschaft sowie ein Besuch am Faakersee nicht fehlen. Toschi organisierte am 25. September 2016 einen Ride Out und am 1. Oktober 2016 cruiste ein Teil unseres Chapters zu drei HD Dealern anlässlich des Open House .

Die Eitertütschete im April wurde gleich mit einem Geburtstag verbunden, obwohl da gar keine Eier waren. Ja und dann ging es endlich wieder los mit dem Motorradfahren, ins Emmetalzum Open House von Spätig Motos. Schnell noch an ein Spargelessen, bevores an die Geburtstagsparty des Calanda Chapters ging. Die LoveRide glänztemal wieder mit schlechtem Wetter und ob wirklich jemand an die Blackriver Chapter Rock Night ging, weiss ich im Augenblich auch nicht mehr. Jedenfalls am Seelandride war unser Chapter stark vertreten und auch die Pfingsttour startete für einen kleinen Haufen freudig. Doch relativ schnell wechselte die Stimmung bei den einen in Frust und bei den anderen in Schabernack über, was der Stimmung im Allgemeinen gar nicht gut tat. Man trennte sich nach 3 Tagen kaum grüssend oder verabschiedete sich nicht mal von allen. Tja was dann folgte waren 2 Austritte als Reaktion. Neuer Bestand 14.

Ein Stammtisch im Juni im Garten mal etwas anderst, brachte vorübergehend wieder eine gewisse Ruhe zurück ins Chapter, aber war leider nur von kurzer Dauer. An den INDI Chapter Days wurde gefeiert und jeder hat versucht sein bestes bei verschiedenen Geschicklichkeitsspielen zu geben, was uns immerhin einen 5. Platz einspielte und die anschliessende Jura Tour tags darauf war einfach genial. Am 1. August wie sollte es auch sein, goss es in Strömen und trotzdem trafen sich über 80 Harleyfahrer/innen zum Brunch, bevor es an die BEO Bike Week ging.

Ja und es kam wie es kommen musste. Erneut brodelte es irgendwo im Chapter und keiner wusste so richtig was einem Vorgeworfen wurde und als Resultat, neuer Bestand 12. Tja, des einen Freud, des anderen Leid. Das liess aber einige nicht abhalten an die Engadin Tour zu starten.

Den schönsten Platz der Schweiz als Pause und Kurven ohne Ende, wechselten Essenseinlagen ab. Einfach kalorienmässig und tourenmässig vom Feinsten. Wenn Ladies zum Rideout blasen, bleiben die Männer nicht zu Hause auf dem Sofa liegen. Wo Frauen im Konvoi unterwegs waren und durch die Landschaften düsten, fuhren die Männer in die felsigen, mit Gletscher bestückten Berge und trotzten dem Stau in der Schöllenen. Jedoch nicht ganz alle erreichten das Ziel und den Pokal gewannen auch nicht wir. Auch ein Charityanlass war auf dem Jahresprogramm. In Thun an der OHA wurde der erste Swiss Mountain Run ins Leben gerufen und unser Chapter fuhr sogar einen der Behinderten spaziern rund um den See.

Die Elsass Tour, was war anderst zu erwarten, war klar wegen dem Essen und weniger wegen den Kurven und dem Wetter vom Sonntag so toll und am US Car Treffen in Thun blockten unsere Jungs geschickt und führten den Auftrag suverän aus. Endlich hatten wir den ersten offiziellen Stammtisch im Restaurant Rosengarten. Und eine von diversen Überaschungen des Abends, waren Andreas und Nadia mit von der Partie. Zudem kam Adi vom Black Wolf Chapter im Schlepptau von Rolf und Claudia mit und es ergab sich, dass wir noch 2 Gäste aus Baar begrüssen durften, die eventuell ein Interesse an unserem Chapter haben. Mit Erich dem Wirt wurde vereinbart, dass jeder erste Freitag im Monat ein Stammtisch stattfinden wird, der aber jedesmal gut Organisiert und angemeldet wird.

Im Ace tagsdarauf, hatte Matteo sein ersten Grosseinsatz als Membership Officer. Hatten sich doch 2 Interessenten über die Webpage des kontakformulras bei uns gemeldet. Mal sehen was sich daraus ergibt. Was jetzt noch fehlt, ist der SaisonAbschluss Brunch im Go West. So schnell fliegt ein Jahr beim Lesen vorbei, hinterlässt beim einen ein Schmuntzeln, oder gar Kopfschütteln, aber es war ein schönes und Unfallfreies Jahr, was wiederum allen Roadcaptains und Teilnehmern aller Events zu verdanken war.

Unsere 1. Generalversammlung hielten wir am 22.02.2014 ab. Es gab 17 interne Anlässe, davon 2 Mehrtagestouren und ein Fahrsicherheitstraining. Ausserdem nahmen wir an 4 Veranstaltungen der Independence-Chapter teil, so z.B. an den INDI-Chapter Days und dem 1.August-Brunch.

Auch bei zahlreichen Grossveranstaltungen der Schweizer- und Internationalen Harley-Davidson-Szene waren wir dabei, so z.B. Bei den Swiss 500 Miles, dem Love Ride und den Hamburg Harley Days. An einer Vorstandssitzung im August wurden die Belange unseres Chapters diskutiert und anschliessend hat Margit Marbacher ihren Austritt am 10.08.2014 bekannt gegeben. Hervorzuheben ist unsere steigende Internetpräsenz, mehrere Hundert Besucher haben sich schon für unser Chapter interessiert. An dieser Stelle danken wir unserem Webmaster Rolf André für seinen unermüdlichen Einsatz. Insgesamt können wir mit Stolz auf ein erlebnis- und erfolgreiches 2.Jahr als CCS zurückblicken und danken Allen, die wiederum an dieser positiven Entwicklung beteiligt waren.

Das Jahr 2013 begann für uns mit intensiver Gründungsarbeit, allein für die Entwicklung unserer Statuten und des Gründungsdokuments brauchte es mehrere Anläufe - schliesslich war die Zahl der Interessenten auf 18 angewachsen und es sollte doch für alle stimmen. In stundenlanger Kleinarbeit haben wir am 9. Februar 2013 Punkt für Punkt abgestimmt und unser Gründungsdatum auf den 23. Februar 2013 festgelegt.

Zwischenzeitlich reichten wir unser Beitrittsgesuch beim INDI-Vorstand ein. Ein paar Anpassungen unserer Statuten nach deren Vorgaben waren noch notwendig, dann stand unserer Gründung nichts mehr im Wege. Bei unserem Gründungstreffen waren auch 3 Vertreter des INDI-Vorstandes zu Gast und zu unserer Überraschung konnten sie uns schon an diesem Abend unseren Beitritt zu den Independence-Chaptern bestätigen. Unsere Freude war riesig, wurde doch damit die harte Arbeit der letzten Wochen unerwartet früh belohnt.

Inzwischen haben wir unsere Patches erhalten, wir haben ein anshendliches Jahresprogramm erstellt und freuen uns auf eine spannende erste Saison als Confederates Chapter Switzerland.

Wir organisierten in diesem Jahr 12 Vereinsanlässe, davon 3 Mehrtagestouren die uns ins Jura, an den Bodensee und nach Melchsee-Frutt führten. Zudem waren wir 4 Mal Gäste an Veranstaltungen anderer Independence-Chapter, so zum Beispiel an der Party zum 20-jährigen Bestehen des Black River Chapters und am 1.August Brunch. Dazu haben wir noch 5 Grossveranstaltungen der Schweizer- und Internationalen Motorradszene besucht, darunter die Swiss 500 Miles und den Love-Ride.

Gegen Ende des Jahres 2012 hatten 3 begeisterte Harleyfahrer die Idee ein eigenes Chapter zu gründen.

Die Drei waren langjährige Member eines H.O.G.-Chapters und hatten dort mit viel Engagement zum aktiven Clubleben beigetragen. Leider wurden ihre guten Ideen nicht von jedem geschätzt und so war es für sie an der Zeit einen eigenen, unabhängigen Weg zu gehen.

Schnell waren ein paar Mitstreiter gefunden und noch im Dezember wurde bereits der erste Kontakt zum Koordinator der Independence-Chapter hergestellt, denn dort wollten wir schlussendlich mal hin.