06. Juli Oeuf, oeuf, que lac je Tour

06. Juli Oeuf, oeuf, que lac je Tour

 

In Sarnen trafen sich 14 Member, um die Ei, Ei was See ich Tour abzufahren und die Anzahl der Seen zu überbieten. Geboten waren 12 aus den Jahren zuvor.

Los ging es entlang dem Sarner See(1) via Wilen, danach vorbei am Lungener See(2) und über den Brünig. Vor Brienzwiler zweigten wir ab und wir cruisten am Ballenberg vorbei nach Brienz. Die Strecke am Brienzersee(3) entlang nach Goldswil zum Burgseeli(4) hatte erstaunlich wenig Verkehr. Im gleichnamigen Restaurant genossen wir bei Cafe und Gipfeli den kurzen Stop auf der Terrasse.  Die Fahrt ging weiter nach Interlaken, auf der A8 entlang dem Thunersee(5) und in Spiez vorbei am Stauweiher(6). Das erste Mal wurden wir vor Wimmis mit leichtem Regen konfrontiert und das Regenzeugs wurde schnellstens angezogen. Die Strecke ging weiter zum Amsoldinger See(7) , Übeschisee(8) , Ditlisee(9), Geistsee(10) und Gerzensee(11), bevor es rauf nach Riggisberg zur kleinen Pause ins Cafe Riggi ging. Keiner wurde richtig nass, nur das Spritzwasser der Strasse benetzte etwas das Regenzeugs und die Schuhe. In der kurzen Pause regnete es ganz leicht, aber als wir zur Weiterfahrt aufbrachen, hörte es gleich wieder auf. Nun durchquerten wir das Gantrischgebiet und umfuhren den Gurnigel. Es folgten Plaffeien, Plasselb, Giffers und zum Mittagessen im Croix Blanche in Le Mouret wurde im Trockenen parkiert. Kaum hatten alle gemütlich auf der Terrasse sitzend ihre Mahlzeiten bestellt und die Getränke serviert bekommen, begann es zunächst ganz leicht zu tröpfeln . Wir flüchteten ins Restaurant, weil der Regen immer intensiver wurde und der Wind zulegte. Terrassenstühle und Tische wurden umhergeschoben und es regnete dermassen stark, dass die Sicht zeitweise bei fast Null war. Draussen tobte ein richtiger Sommersturm, drinnen wurde gut gegessen. Mehrere Wetter-Apps wurden begutachtet und die Aussichten sahen gar nicht rosig aus. Kurz vor 3 Uhr beschlossen wir, die Tour doch fortzusetzen. Es hatte aufgehört zu regnen. Zum Glück, denn wir hatten bis jetzt nur 11 Seen gesehen . Es ging also runter zum Lac de la Gruyère(12), rüber zum Lac de Seedorf(13) und La Goillette(14), die komplett von grossen Bäumen umstellt war, vorbei am kleinen See ohne Namen in La Sonnaz( ) und entlang dem Schiffenensee(15). Dort bogen wir auf halber Länge des Sees links ab und der Weg führte uns anschliessend runter zum Murtensee(16), wo wir einen Tankstop einlegten und eine Rauchpause anschlossen. Unser Safety informierte nochmals über die Regeln, wenn der Konvoi auseinander fällt. Weiter ging es rüber zum Wohlensee(17), vorbei am Widi( ) , den man sicher auch im Herbst und Winter ohne Laub nicht sieht. Zum Schluss vorbei am Chli Moossee(18) der komplett von Schilf umhüllt war und den letzten auf der Rechnung, den Moossee(19) bei Moosseedorf. Im Landgasthof Schönbühl bei Cafe und Dessert, das leider nicht bei allen auf dem Tisch stehen bleiben wollte, gab es die Tschüssrunde.
19 Seen waren angesagt, wieviele Seen hast du wirklich gesehen?    

 

Author: Ritschi

Photographer: Ewi, Jeanine und Gaby